HAVANESER AUS  NRW
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Agility im Garten oder auf dem Platz macht vielen Havis doll Spaß.Hier Ciara.
 


Ciara hat große Freude. Die Babies sind ausgezogen und sie hat wieder Zeit zum toben, spielen und Spaziergängen durch den Wald.

Havaneser sind voller Lebensfreude und sie machen einfach gute Laune.
 


Wie alles begann, darunter der Standard:

Hier ein seeeehr interessanter Link  von  Liz (Vargo) Tustin von „Destiny Havanese“  mit tollen Infos über die Zuchtanfänge der heutigen Havaneser. Ich denke Dorothy Goodale würde weinen, wenn sie sehen würde, was einige Züchter heutzutage versuchen aus dieser tollen Rasse zu machen. Ich denke da an Teacup, Puppengesichter u.ä.

Wir sollten den Pionieren der Havaneserzucht von Herzen danken und die Rasse gesund und typgerecht  erhalten, das sind wir ihnen schuldig.

Hier der Text von Liz Vargo:

------ 21.11.2014 : Vorerst aus aktuellen Gegebenheiten herausgenommen bis zur endgültigen Klärung zu Liz Vargos Verhaftung.-----

  weiter mit dem FCI Standard.

Rassebeschreibung

 

FCI - Standard Nr. 250/ 12. 01. 2009  /  D

 

HAVANESER  (Bichon havanais)

ÜBERSETZUNG  : Dr.J.-M. Paschoud und Frau R.Binder. Überprüft durch Herr Müller.

URSPRUNG : Westliches Mittelmeerbecken; Entwicklung : Kuba.

PATRONAT : F.C.I.

DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN ORIGINAL- STANDARDES  : 04. 11. 2008.

VERWENDUNG : Gesellschafts- und Begleithund.

KLASSIFIKATION FCI : Gruppe 9  Gesellschafts- und  Begleithunde.

Sektion 1  Bichons und verwandte Rassen. Ohne Arbeitsprüfung.

KURZER GESCHICHTLICHER ABRISS : Diese Rasse stammt aus der westlichen Mittelmeergegend und hat sich entlang der spanischen und italienischen Meeresküste entwickelt. Offenbar wurden diese Hunde frühzeitig durch italienische Überseekapitäne in Kuba eingeführt. Irrtümlicherweise hat die am häufigsten vorkommende Havanna-Farbe (tabakfarben) dieser Hunde dazu verleitet, Havanna, die Hauptstadt von Kuba, als Ursprungsort anzunehmen. Infolge unglücklicher Umstände sind indessen alle alten Havaneser-Blutlinien in Kuba ausgestorben; anscheinend konnten jedoch einzelne Hunde aus Kuba herausgeschmuggelt werden; ihre Nachkommen überleben in den USA.

ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD : Der Havaneser ist ein kleiner, kräftiger, niederläufiger Hund; sein Haar ist lang, üppig, weich und vorzugsweise gewellt. Sein Gangwerk ist lebhaft und elastisch.

WICHTIGE  PROPORTIONEN : Die Länge des Fangs von der Nasenspitze zum Stop entspricht der Länge des Schädels vom Stop zum Hinterhauptstachel. Das Verhältnis zwischen der Körperlänge (gemessen zwischen Buggelenk und Sitzbeinhöcker) und der Widerristhöhe beträgt 4:3.

VERHALTEN / CHARAKTER (WESEN) : Speziell aufgeweckt und leicht zum alarmgebenden Hund zu erziehen; liebevoll und fröhlich, anziehend, bezaubernd, spielerisch, sogar etwas närrisch. Er liebt Kinder und spielt unentwegt mit ihnen.

KOPF :  Mittelgross ; das Verhältnis der Länge des Kopfes zur Länge des Rumpfes (vom Widerrist bis zum Rutenansatz gemessen) beträgt 3:7.

OBERKOPF

Schädel : Flach bis sehr wenig gewölbt, breit; Stirn wenig ansteigend; von oben gesehen ist der Schädel hinten abgerundet, an allen anderen Seiten fast gerade und viereckig.

Stop : Mässig ausgeprägt.

GESICHTSSCHÄDEL

Nasenschwamm : Schwarz oder braun.

Fang : Er verjüngt sich leicht und progressiv gegen den Nasenschwamm zu; nie spitz oder stumpf.

Lefzen : Dünn, trocken, gut anliegend.

 

Kiefer / Zähne : Scherengebiß. Ein vollständiges Gebiß ist erwünscht; das Fehlen der PM 1 (Prämolaren 1) und der M3 (Molaren 3) wird geduldet.

Backen : Sehr flach, nicht vorstehend.

Augen : Ziemlich groß, mandelförmig, so dunkelbraun wie möglich. Ausdruck freundlich. Die Umrandung des Auges soll dunkelbraun bis schwarz sein.

Ohren : Relativ hoch angesetzt; sie fallen längs der Backen und bilden eine unauffällige Falte, die sie leicht anhebt; sie laufen wenig spitz aus; sie sind von langen Fransen besetzt. Weder windmühlenartig abstehend noch dicht an den Backen anliegend.

HALS : Von mittlerer Länge.

KÖRPER : Die Länge des Körpers übertrifft um weniges die Widerristhöhe.

Oberlinie : Gerade, über den Lenden leicht gewölbt.

Kruppe : Gut abfallend.

Rippen : Gut gewölbt.

Untere Profillinie und Bauch : Gut aufgezogen.

RUTE : Hoch getragen, entweder in Form eines Krummstabs oder, vorzugsweise, über dem Rücken gerollt; die Befederung ist lang und seidig.

 

GLIEDMASSEN

VORDERHAND : Vorderläufe gerade und parallel, trocken; gute Knochenstruktur. Der Abstand vom Boden bis zum Ellenbogen soll denjenigen zwischen Ellenbogen und Widerrist nicht übertreffen.

HINTERHAND : Gute Knochenstruktur; mässige Winkelung.

PFOTEN : Leicht länglich in ihrer Form, klein; Zehen eng aneinander-  liegend.

GANGWERK : Der Bewegungsablauf beim Havaneser ist seinem fröhlichen Wesen entsprechend auffällig leichtfüssig und elastisch. Die gerade nach vorne gerichteten Vorderläufe bewegen sich frei, während die Hinterläufe in gerader Linie für den nötigen Schub sorgen.

 

HAARKLEID

HAAR : Das wollene Unterhaar ist schwach entwickelt, oft ganz fehlend. Das Deckhaar ist sehr lang (12 - 18 cm bei einem erwachsenen Hund), weich, glatt oder gewellt und kann lockige Strähnen bilden. Jedwede Zurechtmachung, jedes Ausgleichen der Länge der Haare mit der Schere und jede Art von Trimmen sind verboten.


Ausnahme : die Säuberung der Haare an den Pfoten ist zulässig; die Haare auf der Stirne dürfen leicht gekürzt werden, damit sie die Augen nicht bedecken; auch die Haare am Fang dürfen leicht gekürzt werden, aber vorzugsweise belässt man sie in ihrer natürlichen Länge.


FARBE : Selten vollständig reinweiss, falbfarben in verschiedenen Tönungen (leicht schwarz gewolkt ist zulässig), schwarz, havanna-braun, tabakfarben, rötlichbraun, Flecken in den erwähnten Farben sind zulässig. Brand- Markierungen sind in allen Schattierungen erlaubt.

 

GRÖSSE :

Widerristhöhe :               23 bis 27 cm.

Toleranz : von   21 bis 29 cm.

FEHLER : Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.

SCHWERE  FEHLER :

Allgemeines Erscheinungsbild atypisch.

Fang spitz oder stumpf, nicht gleich lang wie der Schädel.

Raubvogelaugen; Augen zu tief eingesetzt oder vorstehend; Umrandung der Augen teilweise     depigmentiert.

Körper zu lang oder zu kurz.

Rute gerade, Rute nicht hoch getragen.

 

Vorderläufe in « französischem Stand » (Vorderfusswurzel eng-stehend, Pfoten nach aussen gedreht).

 

Missgebildete Hinterpfoten.

 

Haar hart, zu wenig üppig; kurzes Haar ausser bei den Welpen; zurechtgemachtes Haar.

 

 

AUSSCHLIESSENDE  FEHLER :

Aggressiv oder ängstlich.

Nasenschwamm depigmentiert.

 

Vorbiss oder Rückbiss.

Entropium, Ektropium; Umrandung eines oder beider Augen depigmentiert.

 

Über- oder Untergrösse.

 

Hunde, die deutlich physische Abnormalitäten oder Verhaltensstörungen aufweisen, müssen disqualifiziert werden.

N.B. : Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.







So sind sie und das sollte man wissen über die kleinen Havi-Schelme !

Havaneser sind eine Hunderasse, in die man sich einfach verlieben muß. Für mich bedeuten sie Glück pur und ich vermisse sie jede Minute, die sie nicht bei mir sind. Havaneser haben einen umwerfenden Charme, sind sehr intelligent und ungewöhnlich anhänglich. Kleine Kunststückchen lernen sie schnell und meistens auch gerne, aber auch für Agility und Unterordnung kann man sie begeistern, für die, die lieber "richtig" mit dem Hund arbeiten möchten. Kleintiere und Katzen mögen sie auch, wenn sie Kinder um sich herum haben, drehen sie vor Freude richtig auf. Diese Rasse gehört zu den Hütehunden. In Kuba werden sie heute noch zum Hüten von Kleinvieh , aber auch bei Rindern (Kleinbauern) eingesetzt. So ist es nicht verwunderlich, dass sie fast keinen Jagdtrieb haben.
Um die kleinen Kobolde gesund  und glücklich zu erhalten brauchen sie viel Bewegung, ein gutes Futter , Pflege für´s Haarkleid, Beschäftigung und Liebe. Wie eigentlich jeder Hund! Sie haben keinen saisonbedingten Fellwechsel, müssen aber regelmäßig gekämmt werden. Das Fell sollte nicht geschoren werden, das hat mehrere wichtige Gründe, nicht nur den, daß es der Standard so vorsieht. Havaneser haben keinen typischen Hundegeruch. (Außer wenn sie nass sind). Die Lebenserwartung wird mit realistischen 12-15 Jahren eingeschätzt. Es wird allerdings auch schon von viel älteren berichtet. Wichtig ist, dass die Hundebabys von Anfang an alles bekommen, um ihnen einen guten Start in´s Leben zu bereiten. (Das beginnt schon vor der Trächtigkeit der Mutter).
An dieser Stelle kann ich nur jeden vor preiswert angebotenen Tieren warnen.

ES WIRD IMMER SCHLIMMER , DIE VERMEHRER WERDEN IMMER EINFALLSREICHER !!!!


Vorsicht bei Preisen unter 1000 Euro. Kein seriöser kontrollierter Züchter gibt seine Welpen unter Preis ab.
Das ist bei den Kosten für eine gesundheitsüberwachte
und gesunde Aufzucht auch gar nicht möglich.

Im Internet wird gelogen, dass sich die Balken biegen.
Die Leidtragenden sind die Mütter , die Hundebabies und Sie. Hundehandel *en masse* wie praktiziert hat eine Gewinnmarge wie beim Rauschgift. Sie machen sich mit schuldig wenn Sie das unterstützen.


Wenn Sie das Geld für einen Rassehund nicht ausgeben möchten oder können, schauen Sie sich lieber im Tierheim um, nach Notfällen in der Zeitung oder fragen Sie Ihren Tierarzt nach nicht geplanten *Unfall-Würfen*


Oft zahlt man sonst später die mehrfachen Kosten beim Tierarzt, weil man die Tiere bei Hundehändlern erworben hat. Die gibt es leider immer häufiger als "netter Mensch" getarnt, verkaufen sie Hunde, die unter katastrophalen Bedingungen die ersten Tage ihres Lebens verbringen müssen. Die Tiere haben zum Teil gefälschte Impfpässe oder Ahnentafeln und sterben nicht selten wenig später an einer Infektionskrankheit oder erkranken an vererbten Defekten. Bitte melden Sie solche Leute beim Amtstierarzt, wenn Sie Ihnen begegnen sollten Keinesfalls sollten Sie aus Mitleid solch ein Lebewesen mitnehmen. Damit unterstützt man solche Machenschaften noch.
Auch in folgendem Link sehen Sie, wie man mit Tieren umgeht:
hier

hier clicken
und
hier
Aber nicht immer ist es so offensichtlich wie in obigem Link. Hier in der Nähe gibt es einen Hundehändler, da fallen täglich neue Leute drauf rein, weil alles so nett aussieht.


Seriöse Züchter züchten mit gesunden Hunden und werden von ihren Vereinen kontrolliert. Hunde mit Papieren kosten viel Geld, der Preis ist durchaus gerechtfertigt.
(Ich gebe Ihnen gerne Auskunft warum bei Rassehunden "Geiz ist geil" ein no go ist )
Ich bin bewußt ein Mitglied eines kleineren Vereins und habe mir hohe Maßstäbe auferlegt zum Wohl unserer Zwerge, die noch viele Jahrzehnte als gesunde , fröhliche Rasse  den Menschen Freude bringen soll. Bei uns nimmt ein Zuchtwart den Wurf ab und kein TA, der die Rasse nicht genau kennt. Ich denke die Kontrolle ist in einem kleinen Verband eher gewährleistet als in einer Massenorganisation, deshalb haben wir uns für den ACH-L entschieden.
Es ist unwahr, wenn ein anderer  großer Verein, (der sich anmaßt DER Verein zu sein) oder ein Teil seiner Mitglieder behauptet, alle anderen Züchter würden sich den strengen Kontrollen entziehen wollen.Durch Vorlage aller Untersuchungsergebnisse kann ich das zumindest für unsere Zucht widerlegen.

Unsere Welpen werden mehrfach entwurmt, geimpft, gechipt, natürlich tierärztlich untersucht und vom Zuchtwart abgenommen. Sie bekommen den Ahnenpass , ein tierärztliches Gesundheitszeugnis in Kopie, den EU Impfausweis sowie viele andere nützliche Dinge (wie Spielzeug, ein Schmusetuch, unsere Happy Puppy Tower Welpenmappe , mit vielen nützlichen Tipps,
eine DVD mit Filmchen und Bildern vom ersten Tag an, ein hochwertiges Welpenstarterpaket, Auenland und Futter für die nächste Zeit und viele andere Überraschungen  für Ihr Hundebaby mit nach Hause.

Die Aufzucht der Kleinen bringt mir trotz der vielen Arbeit sehr viel Freude und
gibt mir viel Kraft. Sie können einen immer zum Lachen bringen und wenn man sie spielen sieht, geht einem das Herz auf.

Ich  stehe Ihnen auf Wunsch jederzeit mit Rat und Tat zur Verfügung. Sprechen Sie mich an, auch wenn Sie Fragen zu dieser liebenswerten Rasse haben.
Wir sind keine gewerbliche Zucht und werden unsere Hündin je nach Verfassung, aber niemals mehr als einmal jährlich belegen lassen. Unsere kleine Amy-Maus wird keine Babys haben, spielt aber eine große Rolle bei der Sozialisierung der Welpen.
Menschen, die nach Abholung ihres Hundes nichts mehr mit uns zu tun haben möchten sind bei uns fehl am Platz und diejenigen bitte ich, sich einen anderen Züchter zu suchen. Wir möchten wissen wie es unserem Nachwuchs geht, denn sie werden immer in unseren Herzen bleiben.

Martina Quolke


 

 

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Havaneserhobbyzucht  | amy-ciara@gmx.de 02102 35501